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SK Gernsheim und Schachforum in Hessen- und Verbandsliga vorne – der Liga-Kommentar

SK Gernsheim ist in der Hessenliga weiterhin in der Erfolgsspur. Der Starkenburger Aufsteiger feierte beim 5,5:2,5-Erfolg gegen Sfr. Dettingen seinen dritten Saisonsieg und steht an der Tabellenspitze. Gegen den ebenfalls erfolgreich in die Spielzeit gestarteten Gegner fiel der Erfolg in der Endphase des Wettkampfs etwas zu hoch aus. Nach der zweiten Niederlage in Folge ist SV Griesheim II hingegen zurückgefallen. Die zweite Mannschaft des Bundesliga-Aufsteigers unterlag bei SK Bad Homburg mit 3,5:4,5 und steht in der Abstiegszone. Die nächste Partie gegen SC Gelnhausen, der nach der dritten Niederlage einen Fehlstart beklagt, ist von hoher Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.

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SK Gernsheim und Schachforum erobern Tabellenführung - der Liga-Kommentar zur zweiten Runde

Aufsteiger SK Gernsheim sorgt in der Hessenliga weiter für Furore. Nach dem Auftaktsieg gegen SC Bad Nauheim gewannen die Südhessen auch ihre zweite Partie. Beim SC Gelnhausen setzte sich das Gernsheimer Team sicher mit 5,5:2,5 durch und steht an der Tabellenspitze. Der zweite Starkenburger Vertreter, SV Griesheim II, musste hingegen einen Rückschlag hinnehmen. Die nicht in Bestbesetzung spielende Mannschaft unterlag SC Bad Nauheim mit 3,5:4,5. Als entscheidend erwiesen sich 0:3 Punkte in der Mannschaftsmitte.
Schachforum Darmstadt gewann das Starkenburger Derby beim SK Langen in der Verbandsliga Süd mit 5,0:3,0. Die Bessunger, die damit zusammen mit SV Hofheim II an der Tabellenspitze stehen, sind ein ernsthafter Aufstiegskandidat. SSG Rödermark/Eppertshausen unterlag in Hofheim trotz einer ansprechenden Leistung mit 3,0:5,0. Auch Ladja Roßdorf trat nach dem deutlichen 2,5:5,5 bei Sfr. Frankfurt mit leeren Händen die Heimreise an. Beide Mannschaften stehen im Mittelfeld der Verbandsliga Süd.

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Ligakommentar zum 1. Spieltag 2015/2016

Der Start in die Schachsaison in den Hessischen und Starkenburger Ligen war wie oft von vielen Personalproblemen geprägt. Verschärft wurde dies, da auch noch an diesem Wochenende die Mitteldeutschen Mannschaftsmeisterschaften und der erste Spieltag der 2. Frauenbundesliga angesetzt war. Dieser Konstellation sind einige Spielverschiebungen und das Nachspielen einzelner Partien geschuldet, so dass sich in einigen Fällen die Endergebnisse noch verändern können.

In der Hessenliga erwischten die Starkenburger Vertreter einen guten Start. Aufsteiger Gernsheim kam gegen Bad Nauheim zu einem letztendlich ungefährdeten Erfolg und fuhr somit die ersten beiden wichtigen Punkte zum angestrebten Klassenerhalt ein. Überraschend mehr Mühe hatte hingegen das deutlich favorisierte Griesheim II bei dessen knappen 4,5:3,5 Sieg in Gießen. Aber auch das knappste aller denkbaren Ergebnisse reichte für zwei Mannschaftspunkte.

Mit zwei überraschenden Siegen warteten die beiden Sorgenkinder des Bezirks in der Verbandsliga Süd auf. Ladja Roßdorf, selbst mit erheblichen Personalproblemen behaftet, profitierte gegen Matt im Park davon, dass die Gäste gleich drei Punkte kampflos abgaben. Rödermark, schon im Vorjahr mit einem sensationellen Start, bezwang die deutlich favorisierten Gäste von den Schachfreunden Frankfurt überraschend, wenn auch knapp. Eine starke Punktausbeute an den Brettern 2-4 sowie ein Sieg des neuen Bezrisksmeisters Christopher Bach reichten für die beiden wichtigen Mannschaftspunkte. Ohne Probleme kam SF Darmstadt zu einem deutlichen 5,5:2,5 Sieg gegen Brett vorm Kopp Frankfurt und unterstrich damit seine Aufstiegsambitionen. Einen Fehlstart leistete sich hingegen Langen I gegen Lorsch. Die Langener konnten zwei kampflose Punkte an den beiden Spitzenbrettern nicht nutzen und verloren am Ende noch knapp mit 3,5:4,5.

Licht und Schatten gab es zum Auftakt in der Landesklasse Süd. Aufsteiger Langen II konnte in dem für den Klassenerhalt wichtigen Duell mit Kelkheim I knapp mit 4,5:3,5 die Oberhand behalten. Damit haben sich die Chancen auf Verbleib in der Klasse deutlich verbessert, zumal die anderen Wackelkandidaten deutlich verloren. Kein Bein auf die Erde brachte hingegen das neu formierte zweite Darmstädter Team, das gegen Steinbach I beim 1:5 Zwischenstand arg unter die Räder kam. Hier müssen noch die beiden Partien an den Spitzenbrettern nachgeholt werden, doch der Ausgang der Partien hat keinen Einfluss mehr auf die Niederlage.

Ohne Überraschungen ging es in der Starkenburgliga am ersten Spieltag ab. Die Favoriten Reinheim, Breuberg und Gernsheim II kamen zu Mannschaftssiegen, wobei sich die Gernsheimer gegen ihre dritte Vertretung unerwartet schwer taten. Hier wurde das Duell der beiden Aufsteiger SF Darmstadt III gegen Rödermark II verlegt.

Spannender ging es dafür in der Bezirksklasse zu. Aufstiegsaspirant Eberstadt I gab einen Mannschaftspunkt bei der zweiten Breuberger Vertretung ab. Fünf Breuberger saßen hier sechs Eberstädter gegenüber, am Ende gab es eine hart umkämpfte Punkteteilung. Beim Vereinsduell TEC I gegen TEC II gab es trotz zweier kampfloser Punkte für die Zweite nichts zu erben. Überraschend hingegen der Ausgang zwischen Langen III und Langen IV. Wie im Vorjahr setzte sich hier die Vierte durch. Groß-Umstadt I kam gegen Griesheim III zum Sieg, obwohl die Griesheimer an den hinteren Brettern auf zwei Hessenligaspieler zurück greifen konnten. Das ersatzgeschwächte Bad König nahm bei Aufsteiger Münster beim 4:4 einen Punkt mit.

In der Kreisklasse A setzten sich in allen Duellen die jeweiligen Favoriten durch. Roßdorf II, Groß-Zimmern II und SF Darmstadt IV ließen ebenso wie Dieburg I nichts anbrennen. Die beiden Gernsheimer Vertretungen spielen erst zu einem späteren Termin.

Mit einem Paukenschlag wartete die Kreisklasse B auf. Mitfavorit Reinheim II trat im Spitzenspiel gegen Pfungstadt I nicht an und kassierte so eine 0:7 Niederlage am grünen Tisch. Damit scheint zumindest schon eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Weiterstadt II, neben Pfungstadt und Reinheim II Mitfavorit für den Aufstieg, greift erst in der nächsten Runde ins Spielgeschehen ein.

Die 2. Frauen Bundesliga startete an diesem Wochenende mit zwei Runden am Samstag und Sonntag. Die Langener Damen gaben ihr Zweitliga-Debut in Chemnitz. Hier trafen gleich die Aufsteiger aufeinander, welche sich erstmal in der Klasse
zurechtfinden müssen. Dabei ist es immer eine spannende Frage, welche der gemeldeten Spielerinnen tatsächlich antreten. Keine Mannschaft konnte ihre stärkste
Besetzung an die Bretter bringen und so ergab sich in der ersten Runde gegen die
Chemnitzer ein spannender Kampf auf Augenhöhe,
den Langen nach zähem Ringen mit 3,5:2,5 für sich entscheiden konnte.

Die zweite Runde am Sonntag sah Langen sogar in einer leichten Favoritenrolle.
Das mit einem Durchschnittsalter von 16 Jahren wohl jüngste Team in der Frauen-Bundesliga setzte sich auch diesmal mit 3,5:2,5 durch. Die Überraschung war perfekt: vier Mannschaftspunkte und Platz drei in der Tabelle hinter FC Bayern München und den ebenfalls in Chemnitz erfolgreichen
Hofheimerinnen!

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Vorschau auf die Schachsaison 2015/2016 von Heinz Wolk

Traditionell am letzten September-Wochenende starten die Hessischen Schachligen in die neue Saison. Und zu den Traditionen gehört auch eine Vorschau auf das Geschehen auf den 64 Feldern aus Starkenburger Sicht. Da Holger Bergmann in Urlaub ist, versuche ich an seiner Stelle. Ob mit Erfolg, wird sich am Ende der Saison zeigen.

In der Hessenliga werden die Starkenburger Farben in diesem Jahr durch zwei Mannschaften vertreten. Die Zweite des Bundesligisten aus Griesheim ist in dieser Klasse bereits eine feste Größe und wird auch heuer wieder auf den vorderen Plätzen mitspielen, zumal sich das Team nicht unerheblich verstärken konnte. Mehr den Blick in Richtung Tabellenende wird hingegen der zweiten Starkenburger Vertreter richten müssen. Doch auch der Meister der Verbandsliga Süd, Gernsheim, konnte sein ohnehin junges Team noch verstärken und so bin ich optimistisch, dass der Aufsteiger die Klasse halten wird.

Unterschiedliche Ambitionen haben die vier Vertreter der Region in der Verbandsliga Süd. Langen I und Schachforum I können ihre Blicke in Richtung Tabellenspitze richten, für Rödermark und Roßdorf geht es allein um den Klassenerhalt. Während Rödermark sein Team mit der Integration des frisch gekürten Bezirksmeisters Christopher Bach und mit Dr. Tennstedt als Edelreservist deutlich stärken konnte, muss Roßdorf den Verlust der beiden Spitzls verkraften und verfügt für diese Klasse nur über eine sehr dünne Spielerdecke, was sich möglicherweise entscheidend bemerkbar macht. Für Spannung bis zur Schlussrunde sollte in der ansonsten sehr ausgeglichenen Liga gesorgt sein.

In der Landesklasse Süd werden die beiden Starkenburger Vertreter in den unteren Regionen zu finden sein und ihr Saisonziel mit „Klassenerhalt“ definieren. SF Darmstadt II hat dieses Ziel im Vorjahr erreicht und nun dem aufstrebenden Nachwuchs die drei Spitzenbretter anvertraut. Auch bei Aufsteiger Langen II ist „Nachwuchsförderung“ ein Thema. Mit Katharina Reinecke und Helene Flach gibt man zwei zuletzt stark aufspielenden jungen Damen eine Chance. Für die Abstiegsfrage dürfte entscheidend sein, wie viele Mannschaften am Ende die Liga verlassen müssen. Bei drei Absteigern oder mehr wird wohl eines der beiden Teams sich im nächsten Jahr in der Starkenburgliga wieder finden.

Womit wir in der Starkenburgliga und damit in heimischen Gefilden angekommen wären.

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SK Gernsheim sichert Meisterschaft – Zweiter Absteiger in den Starkenburger Schachklassen

Die zentrale Schlussrunde in der Hessenliga war aus Starkenburger Sicht unspektakulär, denn für SV Griesheim II ging es um nicht mehr viel. Gravierende Aufstellungsprobleme mündeten in ein deutliches 2,5:5,5 gegen Bad Nauheim, doch der Sicherheitsabstand auf die Abstiegszone war groß genug. König Nied brachte seinen zwischenzeitlich großen Vorsprung schließlich aufgrund der besseren Brettpunkte gegenüber Bad Nauheim und Gelnhausen über den Zielstrich. Die Frankfurter spielen 2015/16 in der Oberliga Ost. Am Tabellenende, das eng zusammengerückt war, konnte SC Fulda die „Rote Laterne“ nicht mehr abgeben und steigt in die Verbandsliga ab.

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